Liebe Homepage-Leserinnen und -Leser, …..

Veröffentlicht am 27.03.2008 in Allgemein

Gudrun Barth

….. bei der Lektüre der Rheinpfalz am Ostersonntag ist mir wieder
einmal aufgefallen, wie negativ unser Vorsitzender Kurt Beck in
der Öffentlichkeit behandelt wird.
Ich bin ja schon recht lange in der SPD, aber es fällt doch auf, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

Wenn Kurt Beck selbst einräumt, einen taktischen Fehler gemacht zu haben, ist es aber nicht nur die Presse, die ihn als unfähig charakterisieren will. Viele Menschen erwarten von einem Parteivorsitzenden, dass er nahezu alles – und dies gleichzeitig – kann:

• Er muss die Partei straff zusammenhalten und zugleich Debatten fördern und moderieren.

• Er muss die Bundes- und Landespolitik nach den Grundsätzen des Parteiprogramms gestalten und im Bedarfsfall Koalitionsbildungen eingehen.

• Er muss für jede Bürgerin und jeden Bürger stets ansprechbar sein und zugleich die Arbeit von Verwaltungen beschleunigen und kostengünstiger gestalten.

• Er muss die „einzig richtige“ Vision von der Zukunft und der dann erforderlichen Politik besitzen und zugleich die aktuelle Lage im Griff haben.

So könnte ich noch weiter aufzählen.

Aber wie einfach geht es doch zuweilen bei unserem Hauptkonkurrenten zu:

Da verspricht Frau Merkel in Israel, dass es in Deutschland nie wieder Fremdenhass geben darf, wo doch ihr hessischer Landesvorsitzender gerade erneut Wahlkampf gegen ausländische Mitbürger und inländische Bürger mit ausländischem Namen geführt hatte.

Da bescheinigt das Bundesverfassungsgericht, dass die vom CDU-Innenminister Schäuble geplante Ausspähung privater Computer zu weit geht, aber der stellt sich hin und „begrüßt“ diese Entscheidung.

Da wird von CDU-Bundesministern ein schärferes Strafrecht für Jugendliche gefordert, aber bei Steuerhinterziehung im großen Stil heißt es beschönigend: „Wenn Eliten versagen, ist es für die Gesellschaft von Schaden“ - und die Presse nimmt das hin, als ob nichts wäre.

Ist es wirklich so, dass SPD-Spitzenpolitiker besondere Tugenden besitzen und besondere Leistungen erbringen müssen oder bin ich unbegründet „empfindsam“, wie mit Kurt Beck umgegangen wird?

Ist es wirklich so, dass sich Politiker anderer Parteien einen Deut darum scheren können, was sie alles anstellen und keiner regt sich nachhaltig darüber auf?

Wenn das so ist, wird dann nicht von den Spitzenkräften und letztlich der gesamten SPD mehr verlangt als von anderen?
In diesem Fall bin und bleibe ich gern Mitglied dieser SPD, und nicht nur für die vergangenen 38 Jahre.

Ihre Meinung zu diesem Brief interessiert mich sehr. Telefonieren Sie, schicken Sie eine Mail oder äußern Sie sich auf der Homepage.

Ihre Gudrun Barth

 

NachDenkSeiten - Die kritische Website

Juso-Kreisverband Germersheim

Die Jusos bei Facebook

Ministerpräsidentin

Malu Dreyer

Thomas Hitschler

Für uns im Bundestag


Danke für die tolle Unterstützung. Ich werde engagiert für euch arbeiten und mich mit aller Kraft für die Südpfalz einsetzen.


SWR Erste Bundestagsitzug

Erste Bundestagsrede

Besucher

Besucher:253967
Heute:11
Online:1

Info - News - Info

19.06.2018 21:15 Die Zeit drängt: nachhaltigere Landwirtschaft jetzt
Eine nachhaltigere und zukunftsweisende Landwirtschaft entsteht nicht von allein. Eine Chance bietet der Reformprozess zur Gemeinsamen europäischen Agrarpolitik (GAP) nach 2020. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb, Anreize in der EU-Agrarpolitik zu schaffen, die nachhaltiges und umweltschonendes Wirtschaften belohnen. Die Bundesregierung muss sich für eine leistungsorientierte Förderung einsetzen, die den Herausforderungen wie Klimaschutz, Biodiversität, Tierwohl und der

19.06.2018 21:09 Die Politik kann nicht auf die Einsicht der Automanager setzen
Der stellvertretende SPD-Fraktionschef Bartol erwartet härtere Maßnahmen von Verkehrsminister Scheuer (CSU) angesichts immer neuer Enthüllungen und Entwicklungen bei Audi bzw. den Automobilherstellern. „Der Skandal bei Audi zeigt, dass Automanager anscheinend immer noch glauben, mit ihren Manipulationen an der Abgasreinigung durchzukommen. Sie fügen damit dem Automobilstandort ‚Made in Germany‘ massiven Schaden zu und gefährden die Jobs von Tausenden von gut qualifizierten Beschäftigten.

12.06.2018 17:16 Eine Analyse der Bundestagswahl 2017 – „Aus Fehlern lernen“
Ich habe vor meiner Wahl zum Generalsekretär im Dezember zugesagt, dass ich im Rahmen von #SPDerneuern jeden Stein umdrehen werde. Dazu gehört es, Fehler zu erkennen, zu benennen und daraus zu lernen. Wir wollen besser werden, daran arbeiten wir. Deshalb habe ich dem Parteivorstand direkt nach meiner Wahl im Dezember 2017 eine externe und unabhängige

Ein Service von websozis.info