„Kooperationsvertrag Häfen Wörth - Karlsruhe“

Veröffentlicht am 11.01.2011 in Pressemitteilung

Barbara Schleicher-Rothmund und SPD Wörth haben eingeladen:
Chancen und Risiken aus dem „Kooperationsvertrag Häfen Wörth - Karlsruhe“.

Referent über diese Zusammenarbeit in unserem Wirtschaftsraum war Franz J. Reindl, Geschäftsführer der Hafenbetriebe Ludwigshafen und der Hafenbetriebe Rheinland-Pfalz GmbH

Vor Logistik- und Transportfachleuten unserer Region berichtete Franz Reindl, dass sowohl in Karlsruhe wie hier in Wörth die grundsätzlichen Weichen gestellt sind für einen gemeinsamen Auftritt und die ge-meinsame Zusammenarbeit und Koordinierung der Umschlagsmöglichkeiten beider Häfen.
Das eröffnet angesichts zu erwartender starker Zuwächse des Güterverkehrs auf allen Verkehrswegen die Chancen, die sehr gute Position beider Binnenhäfen mindestens zu halten, möglichst auch zusätzlich zu stärken. Damit werde in starkem Umfang auch die Infrastruktur für die Industriebetriebe der Region gesi-chert. Die erwarteten Zuwächse würden dazu führen, dass durch die Kooperation beide Häfen keine Nachteile aus einer Arbeitsteilung zu befürchten haben.

In der angeregten Diskussion ging es vor allem
• um den Ausbau des Hafens Wörth für einen zusätzlichen Container-Umschlag,
• um die Chancen einer Zusammenarbeit sowohl mit dem in Entwicklung befindlichen Ausbau des Hafens Lauterburg im Süden
• wie einer Ausweitung des eigenen Geländes und eventueller weiterer Kooperationspartner nach Norden.

Der gesamte Kreis Germersheim ist ein starker Wirtschaftsraum, der als Teil der Technologie-Region selbstverständlich auch über den Rhein vernetzt ist. Viele Unternehmen sind in der Logistikbranche ver-ankert und benötigen sie. Der Verkehrsinfrastruktur kommt eine besondere Bedeutung zu.
Hier ist ganz eindeutig auch die Politik auf kommunaler und auf Landesebene gefordert, die Aktivitäten des Hafens zu unterstützen. Denn damit werden auch der hiesigen Wirtschaft langfristig strategische Pla-nungen erleichtert. Das führt direkt zur Sicherung der mit der Industrie verbundenen Arbeitsplätze. Zu-sätzliche Aktivitäten des Hafens dürften auch ein wichtiger Entscheidungsgrund beim weiterer Arbeits-plätze darstellen..
Die Planungen und Aktivitäten des Wörther Hafens zu fördern und bei dessen Nutzern vorzustellen, das war das ausdrückliche Anliegen unserer Landtagsabgeordneten Barbara Schleicher-Rothmund.
Die Erwartungen der Teilnehmer vor dieser Veranstaltung waren gespannt und die Reaktion nach dem Referat von Franz Reindl durchweg positiv.
Wir freuen uns, dass unsere Barbara Schleicher-Rothmund stets - wie auch heute - in der Lage ist, wichti-ge Themen sowohl den jeweiligen Fachleuten, aber auch den Bürgern vorzustellen und mit ihnen zu erör-tern.
Wie es ein Teilnehmer auf den Punkt brachte: „Es ist gut, dass wir gemeinsam über die Hafenentwicklung sprechen, denn nur aufgrund von gemeinsamen Gesprächen können wir ermitteln, was nötig ist. Dann besteht auch die Möglichkeit, erfolgreich zu sein.“

 

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