Schweinegrippe: Schaeubles Sonderweg schuert Impfmuedigkeit

Veröffentlicht am 20.10.2009 in Pressemitteilung

Carola Reimann

Zur am Wochenende bekannt gewordenen Sonderbestellung von
wirkverstaerkerfreien Grippeimpfstoffen durch das
Bundesinnenministerium erklaert die gesundheitspolitische
Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Carola Reimann: ........

....... Der Bundesinnenminister hat der sinnvollen Massenimpfung gegen die Schweinegrippe mit seiner Sonderbestellung eines
wirkverstaerkerfreien Impfstoffes fuer Bundesbedienstete einen
Baerendienst erwiesen. Auch wenn die Kritik an den
Wirkverstaerkern beziehungsweise Adjuvanzien generell ueberzogen
und groesstenteils unbegruendet erscheint, wird der so von
Schaeuble erweckte Eindruck einer "Zwei-Klassen-Impfung" in der
Oeffentlichkeit zu Recht kritisiert.

Zu kritisieren ist aber auch, dass das Innenministerium seinen
Sonderweg offenbar ueber Monate geheim hielt. In der bereits
seit dem Fruehsommer zwischen Bund und Laendern gefuehrten
Debatte ueber Organisation und Finanzierung der Impfung sowie in
der Diskussion ueber Wirkverstaerker waere wahrlich Gelegenheit
genug gewesen, die Sonderbestellung des Bundesinnenministeriums
oeffentlich zu machen und zu begruenden. Jetzt - nur wenige Tage
vor Beginn der Massenimpfung mit dem von den Laendern bestellten
wirkstoffverstaerkten Impfstoff - wirkt die ploetzlich bekannt
gewordene Bestellung Schaeubles kontraproduktiv und fuehrt zu
zusaetzlicher Verunsicherung.

Im Verbund mit der zuletzt bekannt gewordenen Sonderbestellung
der Bundeswehr belegt Schaeubles Sonderweg ein weiteres Mal, wie
durch politische Ungeschicklichkeiten und mangelndes
Finderspitzengefuehl die Impfmuedigkeit in Deutschland noch
weiter verstaerkt wird. Eine sinnvolle Impfstrategie braucht
einheitliches und abgestimmtes Vorgehen.

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© 2009 SPD-Bundestagsfraktion

 

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