Neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einführen

Veröffentlicht am 07.07.2010 in Pressemitteilung

Zum Antrag der SPD-Bundestagsfraktion "Neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff einführen - Chancen zu nötigen Veränderungen nutzen" erklärt die stellvertretende Sprecherin der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPDBundestagsfraktion Hilde Mattheis:

Mit einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff schaffen wir ein neues Verständnis von Pflege - weg von der verrichtungsbezogenen Minutenpflege
hin zu einer Versorgung, die den Menschen auch mit seinen sozialen
Bedürfnissen und seinem Teilhabeanspruch wahrnimmt.
Es muss ein neues Begutachtungsverfahren für pflegebedürftige Menschen eingeführt werden, das sich nicht wie bisher ausschließlich an
den Defiziten der Menschen orientiert, sondern an ihrem Selbständigkeitsgrad und ihrer sozialen Teilhabe. So können die individuellen Bedürfnisse der Menschen besser berücksichtigt werden. Besonders demenziell erkrankte Menschen, deren Zahl in den nächsten Jahren zunehmen wird, würden im neuen Begutachtungssystem besser berücksichtigt.

Der Antrag der SPD-Bundestagsfraktion orientiert sich an den Empfehlungen
des Beirats zur Begutachtung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs,
der unter Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eingesetzt worden
war. Dieser hat im Frühjahr 2009 seine Ergebnisse vorgelegt, ohne
dass die schwarz-gelbe Regierung bisher darauf reagiert hat.
Wir sind es der älteren Generation schuldig, dass wir für eine gute Pflege
sorgen, die eine möglichst hohe Lebensqualität sichert. Angesichts
der demografischen Entwicklung ist es nun an der Zeit, die Weichen dafür
zu stellen. Dies gelingt uns nur mit einem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff.

Quelle: SPD Bundestagsfraktion

 

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