14. Rundfunkänderungsstaatsvertrag erleichtert Eltern den Schutz ihrer Kinder im Netz

Veröffentlicht am 20.11.2010 in Pressemitteilung

Mit der Novellierung wird es Eltern viel leichter möglich sein, ihre Kinder vor beeinträch-tigenden Inhalten im Netz zu schützen. Entscheidend ist die Einführung einer freiwilligen Alterskennzeichnung der Inhalte-Anbieter. Die Altersstufen werden aus dem geltenden Jugendschutzgesetz übernommen. Damit wird ein nutzerfreundliches Alters-kennzeichnungssystem, das alle Medien einschließt, geschaffen. Die Provider, die den Zugang zum Netz bereit stellen, werden Jugendschutzprogramme anbieten, die Eltern schnell und einfach für ihre Kinder installieren können.

Außerdem werden sie ihre An-gebote mit Altersstufen versehen, damit Eltern eine einheitliche Orientierung über die Altersklassifizierung haben, ähnlich wie bei Computerspielen und Filmen, die sie als CD oder DVD kaufen, die mit einer Altersfreigabe der Freiwilligen Selbstkontrollen gekenn-zeichnet sind.

„Einerseits geht es darum, dass eine Blockade von jugendschutzwidrigen Inhalten über die Altersklassifizierung durch die Anbieter selbst erfolgen soll. Andererseits soll es eine freiwillige Entscheidung der Eltern sein, ob sie ein Jugendschutzprogramm installieren wollen, das diese Kennzeichnung erkennt. Damit entscheiden die Eltern darüber, welche Inhalte für ihre minderjährigen Kinder zugelassen werden“, so Heribert Heinrich, medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Eltern sollten ihren Kindern al-tersgerechtes Surfen ermöglichen und sie gleichzeitig vor beeinträchtigenden Inhalten schützen, appellierte Heinrich an die Erziehungsberechtigten.

Heinrich ging in seiner Rede auch auf die Kritik aus der Netzgemeinde ein, dass Medi-enkompetenzausbildung eine viel stärkere Bedeutung erhalten müsse: „Wir haben hier in Rheinland-Pfalz eindeutig das beste Konzept für die Vermittlung von Medienkompetenz in der Bundesrepublik. Unser 10-Punkte-Programm ‚Medienkompetenz macht Schule‘ lässt Eltern und ihre Kinder die Herausforderungen der digitalen Welt bestens bestehen.“

Impressum:
(V.i.S.d.P)
Barbara Schleicher-Rothmund, MdL
SPD Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz

 

NachDenkSeiten - Die kritische Website

Juso-Kreisverband Germersheim

Die Jusos bei Facebook

Ministerpräsidentin

Malu Dreyer

Dr. Kathrin Rehak-Nitsche

                                        Für uns im Landtag

Politik bedeutet für mich …

...die Rahmenbedingungen für ein gemeinsames, tragfähiges und friedvolles Miteinander zu schaffen, in dem jeder Mensch einen Platz findet.

/www.rehak-nitsche.de

Thomas Hitschler

Für uns im Bundestag


Danke für die tolle Unterstützung. Ich werde engagiert für euch arbeiten und mich mit aller Kraft für die Südpfalz einsetzen.


SWR Erste Bundestagsitzug

Erste Bundestagsrede

Besucher

Besucher:253967
Heute:9
Online:1

Info - News - Info

18.07.2018 19:54 Die Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beginnt ihre Arbeit
Heute hat das Bundeskabinett die Einsetzung einer Kommission für gleichwertige Lebensverhältnisse beschlossen. Die Kommission soll aus Vertretern der Bundesregierung, der Bundesländer und der Kommunalen Spitzenverbände bestehen. „Wir haben uns bei den Koalitionsverhandlungen erfolgreich für die Einrichtung einer Kommission ‚Gleichwertige Lebensverhältnisse‘ eingesetzt. Unterteilt wird die jetzt beschlossene Kommission in sechs verschiedene Unterarbeitsgruppen, die jeweils selbständig über

18.07.2018 19:52 Künstliche Intelligenz für alle
Das Bundeskabinett hat heute Eckpunkte für eine Strategie „Künstliche Intelligenz“ (KI) beschlossen. Die SPD-Bundestagsfraktion wird die parlamentarische Debatte bis zur Vorstellung der endgültigen Strategie vorantreiben und aktiv auf die neuen Chancen im Bildungs- und Forschungsbereich eingehen. „Wir unterstützen die im neuen Eckpunktepapier angedachte Stärkung der KI-Forschung in Deutschland und Europa. Als zentrale Technologie der Digitalisierung

10.07.2018 16:01 Nationale Behörden müssen sich schneller europaweit austauschen
Debatte um besseren Schutz vor EU-Lebensmittelskandalen „Die nationalen Behörden müssen Problemfälle schneller dem europaweiten Schnellwarnsystem melden. Damit haben wir ein starkes Instrument an der Hand, um verunreinigte, falsch deklarierte oder gar gesundheitsgefährdende Produkte möglichst rasch aus dem Verkehr zu ziehen“, sagt die SPD-Europaabgeordnete Susanne Melior, Mitglied im Ausschuss für Lebensmittelsicherheit. Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat am Dienstag,

Ein Service von websozis.info