Bericht aus der Gemeinderatssitzung am 7.11.2017

Veröffentlicht am 16.11.2017 in Kommunales

In dieser Sitzung ging es über 2 Schwerpunkte, über die berichtet werden soll:

  1. Die Rechnungsprüfung des Haushalts von 2016
  2. Der weitere Fortgang bei der Sanierung der Gemeinschaftshalle

Der Rechnungsprüfungsausschuss unter Vorsitz von C. Frenzel hatte am 27.9.den rechnerischen Ablauf des Haushalts 2016 durchgeführt und das Zahlenwerk für ordnungsmäßig befunden. Damit wurde dann einstimmig – mit Enthaltung der Betroffenen - unserem Verbandsbürgermeister Reinhard Scherrer und seinen Beigeordneten sowie dem Ortsbürgermeister und seinem Beigeordneten die Entlastung erteilt.

Zuvor hatte der Ortsbürgermeister wesentliche Zahlen aus dem abgelaufenen Haushaltsjahr mitgeteilt: Das Eigenkapital der Gemeinde betrug am Jahresende rund 10 Millionen Euro, die Verbindlichkeiten beliefen sich auf 1,26 Millionen Euro. Der Jahresabschluss wies einen Fehlbetrag (Verlust) von 233.000 Euro aus. Die Steuereinnahmen aus Gewerbesteuer und den gesetzlichen Anteilen an der Einkommen- und Umsatzsteuer erbrachten knapp 1,6 Millionen Euro und damit eine leichte Zunahme gegenüber 2015. Interessant erschienen ihm auch die Elternbeiträge zum Hort und der Betreuenden Grundschule mit lediglich ca. 25.000 und 5.600 Euro erwähnenswert.

An Personalkosten, bei denen es weitgehend um das Personal der Kindertagesstätte ging, wurden in 2016 etwa 961.000 Euro ausgegeben. – Zum Kindergartengebäude führte der Ortsbürgermeister auf eine Einwohnerfrage später noch aus, dass einerseits der Großteil der Gebäudeunterhaltskosten von 134.000 Euro dort ausgegeben werden musste, sowie, dass die endgültige Fertigstellung des Umbaus erst im Frühjahr 2018 zu erwarten ist. Dies sei dem notwendigem neuen Architekten und Pfusch am Bau durch die seinerzeit beauftragte Trockenbaufirma geschuldet.

Der zweite Schwerpunkt „Sanierung der Gemeinschaftshalle“ enthielt vor allem Auftragsvergaben. Erfreulich ist, dass die ursprünglichen Kostenplanung bei den Auftragsvergaben nicht nur eingehalten, sondern sogar leicht reduziert werden konnten. Aufträgen für die Gewerke Heizung (rund 92.000€), Lüftung (rund 174.000 Euro), Sanitär (rund 73.000 Euro), Elektro (rund 186.000 Euro) und Fenster wurden einstimmig genehmigt. Anlässlich einer späteren Bürgeranfrage bestätigte der Ortsbürgermeister, dass der bisherige Nebenraum der Halle künftig als Stuhllager genutzt wird, der Raum also nicht mehr für kleinere Veranstaltungen nutzbar sein wird,.

Zum Ausbau des Internetzugangs durch die Schweizer Firma RMT teilte der Ortsbürgermeister mit, dass der Vertrag inzwischen geschlossen wurde, dass aus Kapazitätsgründen die erforderlichen Bauarbeiten in Berg selbst wohl erst im 4. Quartal 2021, in Neulauterburg etwas früher durchgeführt sein werden.

Trotz verschiedener weiterer Punkte endete der öffentliche Teil der Sitzung recht früh, aus dem nichtöffentlichen Teil wird wie üblich nicht berichtet.

 

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